2021

Fotogalerie 2021

 

03. Mai 2021

Frühlingsgruß flattert ein weiteres Mal ohne Feier im Wind

„Freitag, 30. April: Maibaumstellen – abgesagt!“ war den Terminspalten des aktuellen Vereinsmagazins „Wi in Schliärsen“ zu entnehmen. Auch wenn ein geselliges Beisammensein im Kurgarten bei Bier, Bratwurst und Bowle aus den bekannten Gründen abermals ausfallen musste, ließ es sich der Heimat- und Verkehrsverein Schledehausen nicht nehmen, den traditionellen Frühlingsgruß auszusenden.

Zum Gelingen des Vorhabens, den zirka 16 Meter hohen Maibaum neben der Konzertmuschel in Position zu bringen, hatte Gerhard Grieß, Leiter der Technischen Abteilung, in bewährter Manier Kranfahrer Gerd Westerfeld, genannt „Katze“ eingespannt. Als weitere tatkräftig Aktive waren Ludger Stevens, Hermann Obrock und Walter Hofmeyer erschienen.

Dank vereinter Kräfte beim Anbringen des großen Kranzes und sechs doppelseitig bemalter Schilder mit Schledehauser Ortsmotiven, flatterten die bunten Bänder nach kurzer Zeit schon von Weitem sichtbar fröhlich im Wind. Beäugt wurde das Schauspiel von vereinzelten Passanten und Anwohnern an Fenstern und auf Balkonen.

„Uns ging es erneut darum, den Menschen ein ihnen vertrautes Bild zu bieten. Ein symbolisches Zeichen, dass das Leben im Ort – auch hier bei uns im Verein – trotz Corona weitergeht“, betont der Vorsitzende Ulrich Wienke.

Und so plant der HVV Schledehausen nach der Verschönerung des Ortsbilds mit bunt bemalten Ostereinern der Viertklässler der Schule am Berg, dem Stellen des Maibaums und der Mitte Mai begonnenen Geranienblüte bereits weitere Aktionen am vierten Adventswochenende. 

Text/Foto: J. Kollorz

 

20. April 2021

Neues Zuhause für den HVV

Göttes Werkstatt wird Treffpunkt & Magazin

Göttes Werkstatt, das fast älteste Fachwerkgebäude in Schledehausen, soll das neue Zuhause des Heimat- und Verkehrsvereins Schledehausen werden. Der HVV konnte das Gebäude von Ulrike Pante, geb. Götte, mieten.

Die Aktiven des HVV Schledehausen waren schon lange auf der Suche nach einer geeigneten Werkstatt und einem Treffpunkt für die handwerklichen Arbeiten und anschließender Bratwurst auf dem Grill.

Die beiden Fachwerkgebäude bieten mitten im Dorf Platz und Möglichkeiten für unser vielfältiges Vereinsleben. Es soll ein Raum für kleine Gruppen, Treffen und für handwerkliche Arbeiten der technischen Abteilung entstehen. Im zweiten Gebäude soll das Lager für die Weihnachtsbeleuchtung, Blumenampeln, Ostereier, Maibaumschmuck und Werkzeuge für die Dorfverschönerung in Schledehausen sein.

Diese beiden Fachwerkgebäude, die renovierungsbedürftig sind, kann der Heimatverein mietfrei für lange Zeit übernehmen. Als Gegenleistung wird der Verein das Fachwerk renovieren und beide Häuser für das Vereinsleben umbauen. 

Im Gespräch mit vielen Mitgliedern konnte der Vorstand eine positive Stimmung erleben. Viele freuen sich auf das neue Zuhause des HVV Schledehausen.

Vorbehaltlich der Zustimmung der hoffentlich baldigen Mitgliederversammlung könnte die Renovierung im Herbst 2021 beginnen. Vorbereitungen sollen, so es denn die Corona-Beschränkungen zulassen, vorher beginnen.

Damit jeder mit Freude geben kann, hat Horst Rasper wochenlang in mühevoller Kleinarbeit Göttes Werkstatt im Miniaturformat nachgebaut. Danke Horst!

Mit dieser wunderschönen Miniaturausgabe wollen wir Spenden sammeln. Das Geld kann durch den Schornstein eingeworfen werden. Es wird an verschiedenen Plätzen und bei Veranstaltungen aufgestellt werden. Der HVV hofft auf kleine und große Spenden.

Auch wenn viele Umbauarbeiten in Eigenleistung des Vereins erledigt werden, die Renovierung kostet Geld. Neben Zuschussanträgen an öffentlichen Stellen hoffen wir auch auf viele kleine und große Spenden und Gaben für unser Projekt.                     

 Text: U. Wienke, Bilder: H. Preuin

 

05. März 2021

Drei Neue: Ostereier-Galerie fast komplett

Schüler trotzten Corona-Beschränkungen

Vor acht Jahren hat der HVV seine Ostereier-Galerie aus der Taufe gehoben, die in der Bergstraße im Dorf vom nahenden Osterfest künden sollte. Die farbigen ovalen Bildtafeln, änderten im Laufe der Zeit ihr Gesicht. Viertklässler der Schule am Berg verzauberten sie erstmals vor acht Jahren Schritt für Schritt zu kleinen Kunstwerken. In diesem Jahr sind weitere drei bunte Eier hinzugekommen. Und dies trotz der Corona-Beschränkungen im Unterricht.

Unter der Anleitung der Kunstlehrerinnen Christiane Schockemöhle, Mareike Henke und Maria Hinken beschäftigten sich 60 Schüler aus den drei 4. Klassen mit dem Ostereier-Projekt. Anfang März konnte Wolfgang Horn die neuesten Kreationen in der Schule übernehmen. Auf das obligatorische Schülerfoto wurde in diesem Jahr verzichtet, weil aufgrund der Corona-Beschränkungen zum Übergabezeitpunkt nur etwa die Hälfte aller Schüler dabei waren. Ein Foto, das auch immer eine kleine Auszeichnung ist, wäre in diesem Fall schnell als Ungerechtigkeit empfunden worden, weil eine Hälfte der Schüler leer ausgegangen wäre.

Ganz dekorativ strahlten die Ostereier-Tafeln nach der Übergabe am Zaun im Sonnenschein vor der Schule. Wolfgang und Ilse Horn haben sie anschließend direkt an den Ampelmasten bei Bosse aufgehängt. Damit war die Galerie auf der Gesamtstrecke bis zur kath. Kirche komplett. Dafür hatten Tage zuvor Wolfgang Horn und Ralf Schubert gesorgt.

Zum Osterschmuck gehört auch das große gelbe Osterei an der Kreuzung Neue Straße/Astruper Straße, das von Wolfgang Horn und Heinz Schulte errichtet wurde.

Auf dem Platz vor der Kirche wurde schließlich von HVV-Mitgliedern auch der Ostergockel als ein weiteres Ostersymbol aufgestellt.

Die Ostereier-Galerie wird im nächsten Jahr mit den beiden letzten Bildtafeln komplettiert. Da das Interesse der Schule am Berg groß ist, sich bei dieser Bürgeraktion weiter tatkräftig mit einzubringen, soll die Aktion auch über 2022 hinaus fortgesetzt werden. Dann ersetzen neue österliche Kunstwerke Zug um Zug die Bilder aus den letzten Jahren.    
Bilder und Text: H. Preuin